Stella McCartney hat in Zusammenarbeit mit der International Trade Centre’s Ethical Fashion Initiative eine Reihe handgemachter Tragetaschen aus recyceltem Stoff kreiert. Weit über den wohltätigen Zweck hinaus verfolgt dieses Programm das Ziel, den teilnehmenden Arbeitskräften zu wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu verhelfen. Durch das Bereitstellen von Arbeit und Ausbildungen können in den am meisten benachteiligten Gemeinden Afrikas nachhaltige Existenzgrundlagen geschaffen werden.
Unsere Taschen werden – vom Bedrucken bis hin zum Nähen – von Hand in Kenia hergestellt, und unsere Produktion umfasst inzwischen 160 Menschen in von Armut geplagten Gegenden, mit erheblichen Auswirkungen. Wir sind sehr stolz darauf, mit diesem Projekt so viel bewegen zu können. Im Dezember 2012 erklärten 93 % der befragten Arbeitskräfte, dass sie dank der Einnahmen aus diesem Projekt ihren Kindern nun eine Bildung bieten können. Die Position der beschäftigten Frauen wurde ebenfalls gestärkt, denn 85 % gaben an, dass sie nun, dank ihres wirtschaftlichen Beitrags, an den Entscheidungen in ihrem Haushalt beteiligt sind. Zudem verbesserte das Projekt die Ernährungsstandards, mit 85 % der Arbeitskräften, die angaben, nun besser zu essen, und erhöhte das Umweltbewusstsein, mit 79 % der Beteiligten, die jetzt über Nachhaltigkeitsfragen informiert sind.
Stella McCartney engagiert sich sehr für dieses Projekt: „Diese Arbeit in Kenia ist wichtig – nicht nur, um Frauen zu unterstützen und ihnen ein dringend nötiges Einkommen zu verschaffen, sondern auch, um diese Art Industriezweig für kleine Gemeinschaften vorwärts zu treiben.“ Diese Initiative fördere Unabhängigkeit und biete den Arbeitskräften mit Ausbildungen zur Ausweitung ihrer Kompetenzen langfristig Gelegenheiten, so Stella McCartney, und es sei eine Erfahrung, die auf Gegenseitigkeit beruhe – jeder fühle sich wertgeschätzt.